Signalbetonplatten bilden eine spezielle Kategorie von Pflasterbelägen, deren Hauptzweck nicht in der Ästhetik oder Tragfähigkeit, sondern in der Kommunikation liegt. Die Reliefstruktur der Signalplatte – kreisförmige Erhebungen oder lineare Rillen – vermittelt Fußgängern durch Berührung und Geräusch ihrer Schritte Informationen. Für Menschen mit Sehbehinderungen sind diese Informationen entscheidend für die sichere Fortbewegung im öffentlichen Raum.
Barrierefreie Lösungen für öffentliche Räume sind heute nicht nur eine ethische Forderung, sondern auch eine rechtliche Verpflichtung für die meisten öffentlich finanzierten Bauprojekte. Bushaltestellen, Fußgängerüberwege, Bahnsteige, Eingänge zu öffentlichen Gebäuden – überall ist die korrekte Anbringung der Beschilderung Pflicht.
Arten von Signaltafeln und ihre Funktion
Betonwarnplatten weisen kreisförmige Erhebungen auf, die gleichmäßig in einem Raster angeordnet sind. Diese Erhebungen machen sehbehinderte Fußgänger auf Gefahrenstellen aufmerksam, beispielsweise auf Bahnsteigkanten, Fußgängerüberwege oder Treppenabsätze. Die Warnplatte gibt den Hinweis: Vorsicht, hier beginnt oder endet etwas.
Die Betonleitplatten weisen lineare Rillen und parallele Rippen auf, die Fußgänger in eine bestimmte Richtung lenken. Die Leitplatte signalisiert: Hier entlang. Die Kombination aus Leitlinien und Warnflächen bildet ein vollständiges Orientierungssystem für Sehbehinderte, das ihnen ermöglicht, sich selbstständig und sicher im öffentlichen Raum zu bewegen.
Implementierung von KLOCOK-Signaltafeln
Im Innenhof der SNG in Bratislava können Sie Signalbetonplatten von KLOCOK finden.
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